Mama sein.
Zwei Worte, die so harmlos klingen – und doch ein ganzes Leben sprengen.
Mama sein ist nicht nur Liebe.
Es ist auch Erschöpfung. Zweifel. Schuldgefühle. Chaos im Kopf.
Und gleichzeitig dieses eine Gefühl, das alles überstrahlt – diese Liebe, die so tief geht, dass sie fast weh tut.
Dieser Artikel ist für dich, wenn du Mama bist und dich fragst,
warum du gleichzeitig dankbar und überfordert sein kannst.
Warum du dein Kind anschaust und denkst „Ich liebe dich unendlich“ –
und fünf Minuten später „Ich kann nicht mehr.“
Spoiler:
👉 Beides darf gleichzeitig da sein.
👉 Beides gehört zum Mama Sein.
Und nein: Du bist nicht kaputt. Du bist nicht zu schwach.
Du bist einfach mittendrin.

Mama sein: Wenn Liebe auf Dauerbelastung trifft
Mama sein bedeutet, dass dein Herz plötzlich außerhalb deines Körpers schlägt.
Und dass du trotzdem funktionieren sollst.
Du bist verantwortlich. Immer.
Für ein kleines Wesen, das dich braucht – körperlich, emotional, mental.
Und während du versuchst, alles richtig zu machen, passiert Folgendes:
- Dein Schlaf verschwindet
- Dein Körper fühlt sich fremd an
- Dein Kopf ist nie wirklich leise
- Deine Bedürfnisse rutschen ganz nach unten
Und dann kommt dieser Gedanke:
„Andere Mamas kriegen das doch auch hin… warum fällt es mir so schwer?“
Hier kommt die Wahrheit, die viel zu selten ausgesprochen wird:
Mama sein ist hart. Punkt.
Nicht, weil du etwas falsch machst.
Sondern weil es emotional und mental eine Daueraufgabe ist.
👉🏻 Ich hab irgendwann gemerkt: Mein Körper läuft komplett im Notmodus. Schlafmangel, Daueranspannung, null Pausen. Was mir wirklich geholfen hat, war Magnesium* am Abend, nicht als Wunderlösung, sondern als kleines Signal an mein Nervensystem: Du darfst runterfahren. Seitdem ist mein Einschlafen weniger Kampf – und oh mein Gott, das macht im Mama-Alltag einen Unterschied.
Die mentale Last beim Mama Sein – darüber spricht kaum jemand
Was Mama Sein so anstrengend macht, ist oft nicht das Tun.
Sondern das Denken.
Dein Kopf läuft im Dauerbetrieb:
- Hat mein Baby genug getrunken?
- Schlafe ich zu viel oder zu wenig?
- Fördere ich genug?
- Esse ich richtig?
- Bin ich geduldig genug?
- Bin ich zu streng?
- Bin ich zu locker?
lol.
Merkst du was? Es hört nie auf.
Diese mentale Dauerbelastung ist unsichtbar – aber sie zieht Energie wie nichts anderes.
Und trotzdem hast du oft das Gefühl, du dürftest dich nicht beschweren.
Weil:
„Andere haben es schlimmer.“
„Sei doch dankbar.“
„Genieß die Zeit.“
Ja.
Und nein.
Dankbarkeit schließt Erschöpfung nicht aus.
Mama Sein ist kein Entweder-oder.
Es ist ein Und.
👉🏻 Ich habe diese 55 Affirmationskarten für Mamas* geholt. Ist übrigens auch ein super Geschenk für eine Freundin.
👉🏻 Möchtest du etwas an die Hand genommen werden? Lies dazu mein Blogartikel: Mama Alltag organisieren, mit echten Helfern, die wirklich entlasten
Mama sein und Schuldgefühle – ein unschlagbares Team
Lass uns über Schuld sprechen.
Dieses leise, fiese Gefühl, das sich überall einschleicht.
Schuldgefühle gegenüber deinem Kind:
- wenn du müde bist
- wenn du genervt bist
- wenn du kurz allein sein willst
Schuldgefühle gegenüber dir selbst:
- weil du dich verändert hast
- weil du deinen Körper nicht erkennst
- weil du dich manchmal nach deinem alten Leben sehnst
Schuldgefühle gegenüber dem Job:
- weil du weniger leistest
- weil du Pausen brauchst
- weil dein Fokus woanders ist
Mama Sein bedeutet oft, ständig das Gefühl zu haben, jemandem nicht gerecht zu werden.
Und das ist brutal.
Mama sein und der Körper: Ein Kapitel für sich
Oh mein Gott.
Der Körper.
Niemand bereitet dich darauf vor, wie sehr sich dein Verhältnis zu deinem eigenen Körper verändert.
- Gewicht
- Haut
- Energie
- Hormone
- Selbstbild
👉🏻 Ich wollte meinen Körper nicht „optimieren“. Ich wollte ihn einfach unterstützen mit Omega-3*.
Nicht perfekt. Nicht sofort. Aber ein kleiner Schritt zurück zu mir.
Du erkennst dich im Spiegel manchmal nicht wieder.
Und gleichzeitig sollst du „geduldig“ sein.
„Dankbar“.
„Stolz auf deinen Körper“.
Aber was, wenn du es gerade nicht bist?
Dann bist du trotzdem okay.
Mama Sein bedeutet nicht, dass du deinen Körper sofort lieben musst.
Es bedeutet, dass du lernen darfst, neu mit ihm umzugehen.
Ohne Druck.
Ohne Vergleiche.
Ohne Perfektion.
Mama-Alltag: Wenn alles gleichzeitig passiert
Mama sein ist nicht planbar.
Es ist Chaos mit Herz.
Du wolltest:
- kurz duschen
- schnell essen
- eine Sache erledigen
Und plötzlich:
- weint dein Baby
- kippt der Kaffee um
- du hast seit Stunden nichts gegessen
Und am Ende des Tages fragst du dich:
„Was habe ich eigentlich gemacht?“
Antwort:
Alles.
Nur nichts davon ist messbar.
Und genau das macht Mama Sein so herausfordernd.
👉🏻 Eine Sache hat meinen Mama-Alltag wirklich verändert: eine gute Babytrage*.
Kein Wundermittel – aber freie Hände, Nähe fürs Baby und weniger Schreien.
Und ja: Genau das hat mir gefehlt.

Mama sein und Vergleiche: Der stille Energieräuber
Instagram. Pinterest. Blogs.
Überall scheinbar entspannte Mamas mit:
- Routinen
- Struktur
- Zeit
- Energie
Und du denkst:
„Warum schaffe ich das nicht?“
Hier kommt ein Reality-Check:
Du vergleichst deinen echten Alltag mit kuratierten Momenten.
Mama Sein sieht von außen oft leichter aus, als es sich innen anfühlt.
Bei allen.
Vergleiche machen dein Mama Sein nicht besser.
Sie machen es schwerer.
Und ja: Entfolgen ist Selbstschutz.
Kein Drama. Kein Neid. Sondern Fürsorge.
👉🏻 Ich habe angefangen, meine Gedanken aufzuschreiben*, statt sie nachts im Kreis drehen zu lassen. Kein großes Journaling-Ritual. Nur 6 Minuten. Und das war manchmal mehr Selbstfürsorge als jeder Ratgeber.
Warum Mama sein trotzdem wunderschön ist
Und jetzt kommt der Teil, der genauso wahr ist.
Mama Sein ist auch:
- dieses kleine Lächeln
- diese Nähe
- dieser Blick, der nur dir gehört
- dieses Gefühl von Sinn, das man nicht erklären kann
Es gibt Momente, da ist alles egal:
- die Müdigkeit
- der Haushalt
- die Zweifel
Weil dein Kind dich anschaut – und du weißt:
Dafür lohnt sich alles.
Diese Gegensätze sind kein Widerspruch.
Sie sind Mama Sein.
Mama sein bedeutet, sich selbst neu kennenzulernen
Du bist nicht mehr dieselbe Person wie vorher.
Und das darf traurig machen.
Mama Sein bedeutet Abschied:
- von Spontanität
- von Leichtigkeit
- von deinem alten Ich
Aber es bedeutet auch Wachstum:
- mehr Tiefe
- mehr Klarheit
- mehr Grenzen
- mehr Stärke
Du wirst nicht weniger.
Du wirst mehr.
Auch wenn es sich manchmal genau andersrum anfühlt.
Fazit: Mama sein ist alles – nur nicht einfach
Mama Sein ist:
- hart
- wunderschön
- überwältigend
- erfüllend
- erschöpfend
Alles gleichzeitig.
Wenn du dich gerade müde fühlst, überfordert, zerrissen –
dann bist du nicht falsch.
Du bist Mama.
Und vielleicht ist das Wichtigste, was du heute lesen musst:
👉 Du darfst es schwer finden.
👉 Du darfst es lieben.
👉 Du darfst beides gleichzeitig fühlen.
Das glaubt mir keiner – aber genau darin liegt die Wahrheit über das Mama Sein 💛
Wenn dieser Text dich berührt hat, speicher ihn dir ab oder schick ihn einer Mama, die gerade denkt, sie müsste stärker sein.
Muss sie nicht. Sie ist es längst.




